Familienerweiterung als partnerschaftlicher Aushandlungsprozess

Sebastian Willen, Petra Stein

Abstract


Familienplanung ist ein Thema, dass im Zuge der Diskussion um den demographischen Wandel erheblich an Relevanz gewonnen hat. Obwohl der Übergang in die Elternschaft ebenso wie die Entscheidung für ein weiteres Kind als Ergebnis einer sozialen Interaktion und damit als Ergebnis eines Entscheidungsprozesses zwischen zwei Individuen im Kontext einer Partnerschaft verstanden werden muss, existieren nach wie vor nur rudimentäre Forschungserkenntnisse auf der Paarebene. Dies betrifft erstens die relative Bedeutsamkeit der Kinderwünsche bzw. die Intentionen beider Partner bezüglich der Entscheidung für oder gegen ein weiteres Kind. Zweitens die gegenseitige Beeinflussung beider Partner im Rahmen des Aushandlungsprozesses und drittens die Relevanz der biographischen Kontexte beider Partner auf den eigenen sowie auf den Kinderwunsch des Partners im Prozess der Entscheidungsfindung. Im folgenden Artikel werden die drei Aspekte zu einem Gesamtmodell zusammengefügt und somit der Aushandlungsprozess zwischen den beiden Partnern auf der intentionalen Ebene unter Berücksichtigung der Lebensverhältnisse beider Partner modelliert. Es wird explizit der Familienerweiterungsprozess analysiert. Die Datengrundlage bilden die zweite bis fünfte Welle des Beziehungs- und Familienpanels (pairfam).


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